Barbe


Barben haben einen schlanken und gestreckten, allerdings sehr muskulösen Körperbau, der einen grün-grauen Rücken, grün-goldene Flanken und rötliche Bauchfloßen aufweist. Das Maul ist unterständig und hat 4 helle Barteln am oberen Kieferrand. Des weiteren verfügt die Barbe über eine kleine Rückenfloße mit 11 Strahlen und eine gegabelte Schwanzfloße. Die Schuppen sind weich und die Augen befinden sich sehr weit hinter dem Maulwinkel.

Im Durchschnitt wird die Barbe 30 bis 50cm lang, wobei eine Länge von 90cm bei einem Gewicht um 8kg möglich ist. Die Barbe ist in ganze Europa zu finden, jedoch fehlt sie in Südeuropa, Irland und Skandinavien. Sie liebt Gewäßer mit starker Strömung und lebt in Schwärmen in großen, klaren Fließgewäßern. Ihre Nahrung besteht aus Bodenorganismen wie Sprock, Würmern und kleinen Krebsen.

Die Laichzeit ist von Mai bis Juli. Die Weibchen geben ihre 3.000 bis 9.000 giftigen Eier in eine von ihnen geschlagene Laichgrube ab. Das Ablaichen erfolgt hierbei in Etappen. Ist der Vorgang beendet, wandern die Elterntiere in ihre Gebiete zurück und überlaßen die Brut sich selbst.

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